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zur Eröffnung des Erinnerungspfads "Fliegerhorst Störmede" gibt es eine befristete Buchaktion:            37 €, eingeschweißt, portofrei.                                                   Selbstabholung in Lippetal oder Störmede möglich. 



Grundrissskizze des Fliegerhorstes Störmede (nicht eingenordet)

03. Oktober Vervollständigung des Rundgangs mit Tafel Nr. 6 und der Einweihung des Heiligenhäuschens am Benneker Lindenweg.


08.Juli 2015: Im der Lokalzeit Südwestfalen wurde ein Bericht gesendet mit dem Thema: ,,Weltkriegsmunition im Boden". Passend dazu ein Interview mit einem Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes des Reg.Bez. Arnsberg. Unpassend zum Titel der Kurzbericht und ein  Interview mit Berthold Elsner v. Gronow,der in unten stehender Anzeige seiner auf dem Gelände des Fliegerhorsts verstorbenen Geschwister gedachte. Leider auch hier kein Hinweis auf das              6. Opfer aus der Familie Kürten!   Zu sehen war die Haupttafel (3) des Rundwegs ,,Fliegerhorst Störmede".,,Nur eine Tafel erinnert..." , hieß es im Bericht. Allerdings ohne Tafel und ohne Buch wäre wäre alles vergessen. Das sollte man  doch fairerweise beachten! Der Link zum Beitrag: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-suedwestfalen/videoweltkriegsmunitionimboden100_size-L.html?autostart=true#banner                                          


12. Juni 2015 Führung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Geseke/ Ehringhausen          unter Leitung Herrn Schultes

30.Mai 2015 Führung einer Langeneicker Gruppe unter Leitung Herrn Rumps


Anzeige aus der Tageszeitung ,,Soester Anzeiger". Leider nicht in der Tageszeitung ,,Der Patriot" erschienen. Im Störmeder und Geseker Raum hätte die Anzeige sicherlich mehr Menschen    angesprochen als im Soester Raum!  Als 6. Opfer ist ein Sohn der Familie Kürten nachzureichen!



06.März 2015 Führung u.a. mit dem Mitarbeiter des Hubschraubermuseums Bückeburg           Herrn Stäblein


03. August 2014 Führung auf das Fliegerhorstgelände mit dem MGV Cäcilia Geseke           unter Leitung meines Schulfreundes Bernd ,,Earny" Hesse

In der Samstagsausgabe der Tageszeitung "Der Patriot" vom 07.06.2014 erscheint ein Artikel           üb über die Eröffnung des Rundwegs.

28. Mai 2014  Im Rahmen einer Dorfbegehung wurde der Rundweg der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Die Vorbereitungen für den neuen historischen Rundwanderweg südlich Störmedes laufen.          Unter den geplanten Stationen mit Hinweistafeln sollen sechs dem Fliegerhorst gewidmet sein.             Ihre Aufstellung ist für Ende Mai 2014 geplant. Die Tafeln sollen jeweils ein Luftfoto, eine    Grundrisskizze des betr. Objekts und und einen erklärenden Text haben. Die übrigen Stationen               des Rundwegs werden bis Ende 2014 errichtet.

Friedrich Bockelmann zu              Besuch in der Ausstellung im Heimathaus Störmede. Er und        seine Schwester Gundula      Arlom  geb. Bockelmann haben       dem Heimathaus einige            Exponate anvertraut.                  Oktober 2013


Martin Drewes ist am 13. Oktober 2013 in seiner Wahlheimat Brasilien verstorben.

Martin Drewes (rechts) als Kommandeur der III./NJG 1       1944 in Metz                       


                      


Störmede, Mai 1940:Eine Ju 52 der Kgr.z.b.V. 12 wird mit einem         Pferd beladen, das mit den       Soldaten des I.R. 65               (Luftlande - keine Fallschirm-   jäger!)im holländischen Kampfgebiet abgesetzt werden soll.

Neben Mensch und Tier transportieren die Ju 52 auch motorisierte Fahrzeuge. Das Be- und Entladen wurde in Störmede wochenlang geübt. Ständig kreisten im März, April 1940 die großen Vögel über Störmede und Geseke.

Eine getarnte Staffel von Ju 87 auf dem Rollfeld des Störmeder Flugplatzes, Herbst 1939. Blickrichtung nach Osten. Schwach zu erkennen die Silhouetten der Geseker Zementwerke. Es handelt sich hier um eine in Geseke/Störmede neu aufgestellte Staffel, die vor dem September 39 nach Stolp/Pommern verlegt wurde.

Eine Do 17 des Kampfgeschwaders 51 "Edelweiß" ist in Störmede gelandet und wird gewartet. Das Wappen der II. Gruppe des Geschwaders: blauer Enzian auf weißem Grund.

Im oberen Gefechtsstand der Do 17 war der Platz eines Bordschützen.

Übungspause auf dem Rollfeld des Störmeder Flugplatzes. Im Bild eine Ju 52 der Kgr.z.b.V.12; der Mai 1940 hatt einige heiße Tage - meteorologisch und politisch. Hier eine Pause bei der Verladung des Infanterieregiments 65. Das Regiment gehörte zur norddeutschen 22. Infanteriedivision (Luftlande; keine Fallschirmjäger!!).

Auf dem Scheinflughafen, späterer Feldflughafen Geseke, "Hölter Klee". Dort standen Holzattrappen von Me 109. Der Platz sollte Feindflugzeuge vom Störmeder Flugplatz ablenken. Das hat nur unvollkommen geklappt. Anlagen dieser Art gehörten standardmäßig zu vielen Fliegerhorsten und Einsatz-Häfen.

In Geseke war ein kleines Luftwaffenkommando stationiert, das den Scheinflughafen betreute und sicherte. Im Hintergrund eine private Flughalle, die in die militärischen Anlagen integriert wurde.

Vom Einsatz des 10. Mai 1940 in Holland kehrten viele Flugzeuge der Kampfgruppe z.b.V. 12 nicht zurück. Diese Besatzung hier hatte Glück und konnte trotz schwerer Beschusschäden sicher in Störmede landen. Man beachte die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke der Männer!

Die Gefallenen des Infanterieregiments 65 und der Kampfgruppen z.b.V. wurden in Holland beigesetzt. Die Verluste waren sehr hoch, da die Holländer sich auf die Luftlandeaktion gut vorbereitet hatten.

Reserve hat Ruh! Verabschiedung von Reservisten in den Unterkünften des Flugplatzes  Störmede im Juli/August 1940. Viele werden nach ihrer Rückehr ins Berufsleben im Jahr 1944 wieder eingezogen werden!


Eine Besatzung der Kgr.z.b.V.12 vor ihrer Ju 52; der Abflug an die holländische Grenze steht bevor - allerdings hat Holland bereits kapituliert. Das mag die entspannten Gesichter erklären.

Störmede im September 1944 oder im Februar/Mäz 1945: In diesen Zeiträumen war die drei Staffeln der Nachtschlachtgruppe 1 (Nord) mit ihren veralteten Ju 87 auf dem Fliegerhorst stationiert.

Hier eine Gruppenaufnahme, die einige Besatzungen dieser Nachtschlachtgruppe zeigt. Ganz links der Unteroffizier Arentz, von dem diese Aufnahme stammt.

Oberfeldwebel August Weibl, geboren 1914 in München; meldete sich zur Luftwaffe und war als Fluglehrer in Straubing tätig; er kam im Dez. 1944  zum sog. "Kommando Welter", der 10. Staffel NJG 11 bei Magdeburg. Die Staf- fel flog im Nachteinsatz eine besondere Baureihe des Strahljägers Me 262.  Am  3. März 1945 stürzte Weibl über Geseke ab: Nach einem Augenzeugenbericht berührte eine Tragfläche ein Hausdach und der Strahljäger stürzte dann in eine Scheune. Maschine und Gebäude brannten aus.                                  Da die Erkennungsmarke wohl mit ins   Grab gelangte, war Weibls Schicksal lange unbekannt. Der Grabstein erhielt  die Inschrift "Unbekannter Turbojäger". Weibl galt fortan als "vermisst". Einige Jahre später wurde er für tot erklärt. Die Familie glaubte an  einen Absturz im Harz. Nach der Graböffnung 1967 (!) in Geseke wurde  der Gefallene anhand der gefundenen Erkennungsmarke als August Weibl identifiziert - die Familie erhielt endlich Gewissheit über das Schicksal   des Ehemanns und Vaters! (Bericht des Sohnes Rüdiger Weibl; Foto: Rüdiger Weibl)

Oberleutnant Kurt Welter (+1949), der Staffelkapitän der 10. NJG 11 und   Vorgesetzter August Weibls. (Quelle: Internet o.A.)

Hier ein Bild des Strahl-Nachtjägers,    wie er auch im "Kommando Welter"geflogen wurde. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand müsste es    ein Einsitzer gewesen sein, mit dem August Weibl in Geseke abstürzte! (Quelle: Internet o.A.)

Vermisst!  Feldwebel Alfred Bindseil war mit der II.Gruppe des JG 1 in Störmede stationiert bis zum "D-Day".  Die Gruppe verlegte dann nach Montdidier. Im Luftkampf über dem Invasionsraum wurde Bindseil abgeschossen. Sein Schicksal ist bis heute ungeklärt.


Vermisst!  Unteroffizier Willy Siewers aus Höxter flog ebenfalls in der II./JG 1 von Störmede aus Einsätze zur Reichsverteidigung. Diese und die Einsätze über dem Invasionsraum überlebte er. In den schweren Abwehrkämpfen des Herbstes 1944  wurde er abgeschossen; Aufschlag wahrscheinlich im Raum  Uelzen. Auch von ihm fehlt bisher jede Spur!

Vermisst!  Unteroffizier Walter Neumann , gebürtig aus dem Sudentenland, flog in der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 27, das im Frühjahr 1945 in Störmede stationiert war. Am  24. März 1945 wurde er mit seiner Gruppe kurz nach einem mittäglichen Start von amerikanischen Mustangs überrascht. Im folgenden Luftkampf fielen etliche deutsche Piloten und wurden z.T. auf dem Ehrenfriedhof in Geseke bestattet. Von Walter Neumann fehlt allerdings jede Spur. Vermutungen und Spekulationen über einen möglichen Namensvetter bzw. eine Verwechslung erwiesen sich als unhaltbar. Neumann hat sich nie wieder bei seiner Familie gemeldet.

Soldaten der britischen Rheinarmee nutzen das Gelände des ehemaligen Horstes seit den 50er Jahren für Übungen. Hier eine Aufnahme aus dem Jahr 1973. Links im Hintergrund das ehemalige Kommandanturgebäude, bis 1978 bewohnt, anschließend als Odachlosenheim genutzt. Rechts im Hintergrund die Flugzeughalle des Aero-Sportclubs Geseke-Büren. Der Club verlegte später sein Domizil nach  Ahden, dem heutigen Regionalflughafen Paderborn/Lippstadt.             copyright: Photo Pete Mears            (all rights reserved)

In den 70er und 80er Jahren waren die Sekrechtstarter vom Typ "Harrier" öfters Gäste in Störmede. Das sorgte für ein reges Zuschauerinteresse. Man konnte recht nah an die Maschinen heran. Hier eine Aufnahme in Richtung Norden über das alte Rollfeld des Fliegerhorstes. Im Bildhintergrund das Dorf Störmede. Vergleiche dazu das Bild 6 von oben.                                    copyright: Photo Pete Mears (all rights reserved) 

 Hier wird ein "Harrier" zu seinem Abstellplatz geschleppt über die alte Ost-West-Straße des ehemaligen Fliegerhorstes. 1983  stürzte eine Maschine kurz nach dem Start in richtung Mittelhausen wegen Triebwerksausfall ab. Der Pilot konnte sich zu seinem Glück mit Schleudersitz und Fallschirm retten. Es handelte sich dabei um Fl. Leutnant Brown, IV. Sqdr. copyright: Photo Pete Mears (all rights reserved)                                    

Zur Geschichte und den Einsätzen der "Harrier" gibt es eine informative Internetpräsenz (englischsprachig): www.fourfax.co.uk  

Feldwebel Heinz Kahl, Angehöriger der 4. Staffel der II. Gruppe des Jagdgeschwaders1 startet vom Fliegerhorst Störmede zum Einsatz im Raum Gießen, dann Koblenz -  am 12. Mai 1944, 11.05 Uhr.         5 Piloten der Gruppe werden im Luftkampf abgeschossen; die Absturzstelle Kahls war bis Dezember 2009 unbekannt. Die Arbeitsgruppe Vermisstenforschung in Kaiserslautern hat nun die Absturzstelle lokalisieren und Trümmer der Maschine bergen können. Ein Video über die Bergungsarbeiten ist auf youtube zu sehen. http://www.youtube.com/watch?v=jmH7j-w8XRI  Leider hat der Verfasser bislang kein Foto von Heinz Kahl erhalten können.

Das Schicksal der Blenheim, im Juni 1940 auf dem Fliegerhorst notgelandet, konnte bereits 2004 geklärt werden.  Die Ergebnisse wurden 2005 im Buch veröffentlicht. Hier wurden auch Fotos des ehemaligen Betriebsmeisters C.G. veröffentlicht.  Aber auch andere Soldaten haben dieses spektakuläre  Ereignis im Bild festgehalten. Daher gibt es jetzt nach Auflösung verschiedener Fotoalben weitere Fotos aus ähnlicher Perspektive. Bitte beachten, dass dieses Foto geschützt ist!

Waldecker Ochsen wurden vor und während des Krieges vom Platzlandwirt und seinen Mitarbeitern auf dem Flugplatz eingesetzt. Hier eine Aufnahme vor 1941, die auf dem Flugplatz aufgenommen wurde; im Vordergrund sind Schienen der Gleisanlagen zu sehen

Hier noch einmal die mächtigen Tiere vor dem Stallgebäude des Fliegerhorstes mit Josef Lammert aus Störmede.

einige übrig gebliebenen Ausrüstungs-   gegenstände des Fliegerhorsts: zum einen eine Abschleppstange für Flugzeuge (30 Kg) und zum anderen eine Kiste mit selbst erklärendem Hinweisschild.                                                          Vielen Dank an den Urheber der Fotos   für die Erlaubnis zur Veröffentlichung!                                 



 Führung auf dem Gelände des ehemaligen Horstes mit einer sehr interessierten Gruppe; März 2012



                                                                                                                                           

 
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